Resolution über die Bedingungen der Aufnahme in die kommunistische Internationale
Der erste oder Gründungskongress der Kommunistischen Internationale hat keine genauen Bedingungen für die Aufnahme der einzelnen Parteien in die III. Internationale ausgearbeitet. Zur Zeit der Einberufung des I. Kongresses bestanden in den meisten Ländern nur kommunistische Richtungen und Gruppen.
Unter ganz anderen Verhältnissen tritt der I. Kongress der Kommunistischen Internationale zusammen. Jetzt bestehen in den meisten Ländern nicht mehr nur kommunistische Strömungen und Richtungen, sondern kommunistische Parteien und Organisationen.
An die Kommunistische Internationale wenden sich jetzt immer öfter Parteien und Gruppen, die noch unlängst zur II. Internationale gehörten, jetzt in die III. Internationale eintreten wollen, aber noch keine wirklich kommunistischen Organisationen geworden sind. Die II. Internationale ist endgültig zerschlagen. Die Zwischenparteien und Zwischengruppen des „Zentrums“, die die völlig hoffnungslose Lage der II. Internationale erkennen, versuchen, sich an die immer mehr erstarkende Kommunistische Internationale anzulehnen, wobei sie jedoch hoffen, eine „Autonomie“ zu behalten, die ihnen die Möglichkeit geben soll, ihre frühere opportunistische oder „zentristische“ Politik fortzusetzen. Die Kommunistische Internationale wird in einem gewissen Grade zur Mode.
Das Verlangen einiger führender Gruppen des „Zentrums“, in die kommunistische Internationale einzutreten, ist eine indirekte Bestätigung dafür, dass Kommunistische Internationale die Sympathien der gewaltigen Mehrheit der klassenbewussten Arbeiter der ganzen Welt erobert hat und von Tag zu Tag zu einer immer größeren Macht wird.
Unter gewissen Umständen kann für die Kommunistische Internationale die Gefahr entstehen, dass sie durch wankelmütige Gruppen verwässert wird, die eine Politik der Halbheiten treiben und sich von der Ideologie der II. Internationale noch nicht frei gemacht haben.
Außerdem besteht in einigen Parteien (Italien, Schweden, Norwegen, Jugoslawien u.a.), deren Mehrheit auf dem Standpunkt des Kommunismus steht, immer noch ein bedeutender reformistischer und sozialpazifistischer Flügel, der nur auf den Augenblick wartet, um von neuem das Haupt zu erheben, eine aktive Sabotage der proletarischen Revolution zu beginnen und dadurch der Bourgeoisie und der II. Internationale zu helfen.
Kein einziger Kommunist darf die Lehren der Ungarischen Räterepublik vergessen. Die Verschmelzung der ungarischen Kommunisten mit den sogenannten „linken“ Sozialdemokraten ist dem ungarischen Proletariat teuer zu stehen gekommen.
Deshalb erachtet es der II. Weltkongress der Kommunistischen Internationale für notwendig, ganz genaue Bedingungen für die Aufnahme von neuen Parteien festzusetzen und die Parteien, die bereits in die Kommunistische Internationale aufgenommen worden sind, auf ihre Pflichten hinzuweisen.
* * *
Der II. Kongress der Kommunistischen Internationale beschließt: Für die Zugehörigkeit zur Kommunistischen Internationale gelten folgende Bedingungen:
1. Die tagtägliche Propaganda und Agitation muss einen wirklich kommunistischen Charakter tragen und dem Programm und den Beschlüssen der Kommunistischen Internationale entsprechen. Alle Presseorgane, die sich in den Händen der Partei befinden, müssen von zuverlässigen Kommunisten redigiert werden, die ihre Hingabe an die Sache des Proletariats bewiesen haben. Von der Diktatur des Proletariats darf man nicht einfach wie von einer landläufigen, eingepaukten Formel sprechen, sondern muss sie so propagieren, dass ihre Notwendigkeit jedem einfachen Arbeiter, jeder Arbeiterin, jedem Soldaten, jedem Bauer auf Grund der Tatsachen des täglichen Lebens klar werde, die von unserer Presse systematisch, tagaus, tagein hervorgehoben werden.
Die periodische und nichtperiodische Presse und alle Parteiverlage müssen vollkommen dem Zentralkomitee der Partei unterstellt werden, ganz gleich, ob die Partei in ihrer Gesamtheit in dem betreffenden Moment legal oder illegal ist. Es ist unzulässig, dass die Verlage ihre Autonomie missbrauchen und eine Politik treiben, die nicht ganz der Politik der Partei entspricht.
In den Spalten der Presse, in den Volksversammlungen, den Gewerkschaften, den Genossenschaften – überall, wohin die Anhänger der III. Internationale Zutritt erlangen, muss man nicht nur die Bourgeoisie, sondern auch ihre Helfershelfer, die Reformisten aller Schattierungen, systematisch und unbarmherzig brandmarken.
2. Jede Organisation, die der Kommunistischen Internationale beitreten will, muss planmäßig von allen irgendwie verantwortlichen Posten der Arbeiterbewegung (in den Parteiorganisationen, Redaktionen, Gewerkschaften, Parlamentsfraktionen, Genossenschaften, Gemeindeverwaltungen usw.) die Reformisten und Anhänger des „Zentrums“ entfernen und an ihre Stelle bewährte Kommunisten setzen, ohne sich daran zu kehren, dass man mitunter in der ersten Zeit „erfahrene Führer“ durch einfache Arbeiter wird ersetzen müssen.
3. Fast in allen Ländern Europas und Amerikas tritt der Klassenkampf in die Phase des Bürgerkrieges ein. Unter derartigen Verhältnissen können die Kommunisten kein Vertrauen zu der bürgerlichen Legalität haben. Sie sind verpflichtet, überall einen parallelen illegalen Organisationsapparat zu schaffen, der im entscheidenden Moment der Partei helfen soll, ihre Pflicht gegenüber der Revolution zu erfüllen. In allen Ländern, wo die Kommunisten infolge des Belagerungszustandes und der Ausnahmegesetze nicht die Möglichkeit haben, ihre gesamte Arbeit legal zu leisten, ist die Verknüpfung der legalen mit der illegalen Tätigkeit eine unbedingte Notwendigkeit.
4. Die Pflicht zur Verbreitung der kommunistischen Ideen erfordert insbesondere, dass man eine hartnäckige, planmäßige Propaganda in der Armee treibe. Wo diese Agitation durch Ausnahmegesetze verboten ist, muss man sie illegal treiben. Die Ablehnung einer solchen Arbeit wäre gleichbedeutend mit einem Verrat an der revolutionären Pflicht und unvereinbar mit der Zugehörigkeit zur III. Internationale.
5. Notwendig ist eine systematische und planmäßige Agitation auf dem Lande. Die Arbeiterklasse kann ihren Sieg nicht sichern, wenn sie nicht wenigstens einen Teil der Landarbeiter und armen Bauern für sich gewinnt und einen Teil der übrigen Dorfbevölkerung durch ihre Politik neutralisiert. Die Arbeit der Kommunisten auf dem Lande erlangt in der gegenwärtigen Epoche die allergrößte Bedeutung. Diese Arbeit muss man hauptsächlich mit Hilfe der revolutionären kommunistischen (städtischen und ländlichen) Arbeiter leisten, die mit dem flachen Lande Verbindung haben. Der Verzicht auf diese Arbeit und ihre Übergabe in unzuverlässige, halbreformistische Hände wäre gleichbedeutend mit einem Verzicht auf die proletarische Revolution.
6. Jede Partei, die der III. Internationale anzugehören wünscht, ist verpflichtet, nicht nur den offenen Sozialpatriotismus, sondern auch die Falschheit und Heuchelei des Sozialpazifismus zu entlarven: den Arbeitern systematisch vor Augen zu führen, dass ohne revolutionären Sturz des Kapitalismus keinerlei internationale Schiedsgerichte, keinerlei Abkommen über Einschränkung der Kriegsrüstungen, keinerlei „demokratische“ Reorganisation des Völkerbundes imstande sein wird, die Menschheit vor neuen imperialistischen Kriegen zu bewahren.
7. Die Parteien, die der Kommunistischen Internationale anzugehören wünschen, müssen die Notwendigkeit des vollständigen Bruchs mit dem Reformismus und der Politik des „Zentrums“ anerkennen und diesen Bruch in den weitesten Kreisen der Parteimitgliedschaft propagieren. Ohne das ist eine konsequente kommunistische Politik nicht möglich.
Die Kommunistische Internationale fordert kategorisch und ultimativ die Vollziehung dieses Bruches in kürzester Frist. Die Kommunistische Internationale kann sich nicht damit abzufinden, dass notorische Opportunisten, wie Turati, Kautsky, Hilferding, Hillquit, Languet, Macdonald, Modigliani u. a. das Recht haben sollen, für Angehörige der III. Internationale zu gelten. Das würde nur dazu führen, dass die III. Internationale in hohem Maße der zugrunde gegangenen II. Internationale ähnlich werden würde.
8. In der Frage der Kolonien und der unterdrückten Nationen müssen die Parteien jener Länder, deren Bourgeoisie Kolonien besitzt und andere Nationen unterdrückt, eine besonders klare, eindeutige Stellung einnehmen. Jede Partei, die der III. Internationale anzugehören wünscht, ist verpflichtet, die Machinationen „ihrer“ Imperialisten in den Kolonien rücksichtslos zu entlarven, jede Freiheitsbewegung in den Kolonien nicht nur mit Worten, sondern durch Taten zu unterstützen, die Verjagung ihrer eigenen Imperialisten aus diesen Kolonien zu fordern, in den Herzen der Arbeiter ihres Landes wirklich brüderliche Gefühle für die werktätige Bevölkerung der Kolonien und der unterdrückten Nationen zu wecken und unter den Truppen ihres Landes eine systematische Agitation gegen jegliche Unterdrückung der Kolonialvölker zu treiben.
9. Jede Partei, die der Kommunistischen Internationale anzugehören wünscht, ist verpflichtet, systematisch, hartnäckig innerhalb der Gewerkschaften, der Arbeitersowjets, der Betriebsräte, der Genossenschaften und anderen Massenorganisationen kommunistische Arbeit zu leisten. In diesen Organisationen muss man kommunistische Zellen bilden, um durch langwierige, hartnäckige Arbeit die Gewerkschaften usw. für die Sache des Kommunismus zu gewinnen. Die Zellen sind verpflichtet, in ihrer täglichen Arbeit auf Schritt und Tritt den Verrat der Sozialpatrioten und den Wankelmut des „Zentrums“ zu entlarven. Die kommunistischen Zellen müssen vollkommen der Gesamtpartei untergeordnet sein.
10. Jede Partei, die der Kommunistischen Internationale angehört, ist verpflichtet, einen hartnäckigen Kampf gegen die Amsterdamer „Internationale“ der gelben Gewerkschaftsverbände zu führen. Sie muss unter den gewerkschaftlich organisierten Arbeitern beharrlich die Notwendigkeit des Bruches mit der gelben Amsterdamer Internationale propagieren. Sie muss die in der Entstehung begriffene internationale Vereinigung der roten Gewerkschaften, die sich der Kommunistischen Internationale anschließen, mit allen Mitteln unterstützen.
11. Parteien, die der III. Internationale angehören wollen, sind verpflichtet, die Zusammensetzung ihrer Parlamentsfraktionen einer Prüfung zu unterziehen, alle unzuverlässigen Elemente aus ihnen zu entfernen, diese Fraktionen nicht nur formell, sondern in der Tat den Zentralkomitees unterzuordnen, von jedem einzelnen kommunistischen Parlamentsmitglied zu fordern, dass es seine gesamte Tätigkeit den Interessen einer wirklich revolutionären Propaganda und Agitation unterordne.
12. Die der Kommunistischen Internationale angehörenden Parteien müssen nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus aufgebaut sein. In der gegenwärtigen Zeit des verschärften Bürgerkrieges ist die Kommunistische Partei nur dann imstande, ihre Pflicht zu erfüllen, wenn sie möglichst zentralistisch organisiert ist und eine eiserne, fast militärische Disziplin in ihr herrscht, wenn ihr Parteizentrum ein starkes, autoritatives Organ mit weitgehenden Vollmachten ist, das das allgemeine Vertrauen der Parteimitgliedschaft genießt.
13. Die kommunistischen Parteien aller Länder, in denen die Kommunisten legal arbeiten, müssen periodisch Reinigungen (Umregistrierungen) des Mitgliedsbestandes der Parteiorganisationen vornehmen, um die Partei planmäßig von den kleinbürgerlichen Elementen zu säubern, die sich unvermeidlich an sie anheften.
14. Jede Partei, die der Kommunistischen Internationale anzugehören wünscht, ist verpflichtet, jede Sowjetrepublik in ihrem Kampfe gegen die konterrevolutionären Kräfte rückhaltlos zu unterstützen. Die kommunistischen Parteien müssen eine tatkräftige Propaganda unter den Arbeitern treiben, damit sie es ablehnen, Waffen und Munition für die Feinde der Sowjetrepubliken zu transportieren, müssen legal oder illegal unter den Truppen Propaganda treiben, die zur Erdrosselung der Arbeiterrepubliken angesandt werden usw.
15. Parteien, die bisher noch bei ihren alten sozialdemokratischen Programmen geblieben sind, müssen in möglichst kurzer Zeit diese Programme revidieren und, entsprechend den besonderen Verhältnissen ihres Landes, ein neues, kommunistisches Programm im Geiste der Beschlüsse der Kommunistischen Internationale ausarbeiten. In der Regel muss das Programm einer jeden zur Kommunistischen Internationale gehörenden Partei von dem Kongress der Kommunistischen Internationale oder ihrem Exekutivkomitee bestätigt werden. Wird das Programm dieser oder jener Partei vom Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale nicht bestätigt, so hat die betreffende Partei das Recht, an den Kongress der Kommunistischen Internationale zu appellieren.
16. Alle Beschlüsse der Kongresse der Kommunistischen Internationale wie auch die Beschlüsse ihres Exekutivkomitees sind für alle der Kommunistischen Internationale angehörenden Parteien bindend. Die Kommunistische Internationale, die in einer Periode des schärfsten Bürgerkrieges tätig ist, muss viel zentralisierter aufgebaut sein als die II. Internationale. Dabei müssen selbstverständlich die Kommunistische Internationale und ihr Exekutivkomitee in ihrer gesamten Tätigkeit den verschiedenartigen Verhältnissen Rechnung tragen, unter denen die verschiedenen Parteien kämpfen und arbeiten, und dürfen allgemeinverbindliche Beschlüsse nur in solchen Fragen fassen, wo solche Beschlüsse möglich sind.
17. Im Zusammenhang damit müssen alle Parteien, die sich der Kommunistischen Internationale anschließen wollen, ihren Namen ändern. Jede Partei, die der Kommunistischen Internationale beitreten will, muss den Namen führen: Kommunistische Partei dieses oder jenes Landes (Sektion der III. Kommunistischen Internationale). Die Frage der Benennung ist keine bloß formelle Angelegenheit, sondern eine politische Frage von großer Bedeutung. Die Kommunistische Internationale hat der ganzen bürgerlichen Welt und allen gelben sozialdemokratischen Parteien entschiedenen Kampf angesagt. Jedem einfachen Werktätigen muss der Unterschied zwischen den kommunistischen Parteien und den alten offiziellen „sozialdemokratischen“ oder „sozialistischen“ Parteien, die das Banner der Arbeiterklasse verraten haben, vollkommen klar sein.
18. Alle führenden Presseorgane der Parteien aller Länder sind verpflichtet, alle wichtigen Dokumente des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale abzudrucken.
19. Alle Parteien, die der Kommunistischen Internationale angehören oder einen Antrag auf Beitritt gestellt haben, sind verpflichtet, in kürzester Frist, aber nicht später als vier Monate nach dem II. Kongress der Kommunistischen Internationale, einen außerordentlichen Parteitag einzuberufen, um diese Verpflichtungen zu prüfen. Dabei müssen die Zentralkomitees dafür sorgen, dass die Beschlüsse des II. Kongresses der Kommunistischen Internationale allen örtlichen Organisationen bekannt sind.
20. Diejenigen Parteien, die jetzt in die III. Internationale eintreten wollen, aber bisher ihre frühere Taktik nicht radikal geändert haben, müssen vor ihrem Eintritt in die Kommunistische Internationale dafür sorgen, dass nicht weniger als zwei Drittel der Mitglieder ihrer Zentralkomitees und aller wichtigsten zentralen Parteikörperschaften aus Genossen bestehen, die sich noch vor dem II. Kongress der Kommunistischen Internationale unzweideutig für den Anschluss an die Kommunistische Internationale öffentlich ausgesprochen haben. Ausnahmen sind zulässig mit Zustimmung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale. Das Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale hat das Recht, auch für die in § 7 genannten Vertreter des „Zentrums“ Ausnahmen zu machen.
21. Parteimitglieder, die die von der Kommunistischen Internationale aufgestellten Verpflichtungen und Leitsätze grundsätzlich ablehnen, müssen aus der Partei ausgeschlossen werden.
Dasselbe gilt namentlich für Delegierte des außerordentlichen Parteitages.
Le condizioni di ammissione
Terza Internazionale
II Congresso
VI seduta – 29 luglio 1920
Intervento della Sinistra del PSI – Resoconto stenografico
Vorrei sottoporvi alcune considerazioni, che propongo di utilizzare nella premessa alle tesi presentate dalla commissione, ed una proposta di modifica al punto 16, che dice: “I Partiti che finora hanno conservato il vecchio programma socialdemocratico, hanno l’obbligo di modificarlo nel più breve tempo possibile, e di elaborare, in corrispondenza alle particolari condizioni del loro paese, un nuovo programma comunista nel senso dei deliberati dell’Internazionale comunista. Come regola generale, il programma di ogni partito appartenente all’Internazionale comunista deve essere ratificato dal congresso ordinario dell’Internazionale comunista e dal suo Comitato esecutivo. In caso di mancata convalida da parte di quest’ultimo, il Partito in questione ha diritto appellarsi al congresso dell’Internazionale comunista”.
Questo Congresso ha una importanza capitale: esso deve difendere ed assicurare i principii fondamentali della III Internazionale. Quando nell’aprile 1917 il compagno Lenin ritornò in Russia e abbozzò le linee dorsali del nuovo programma del partito comunista, parlò anche della ricostituzione dell’Internazionale. Disse che quest’opera doveva poggiare su due basi essenziali: bisognava eliminare da un lato i socialpatrioti, dall’altro eliminare i socialdemocratici, quei socialisti della II Internazionale che ammettevano la possibilità della emancipazione del proletariato senza una lotta di classe spinta fino al ricorso alle armi, senza la necessità di realizzare la dittatura del proletariato dopo la vittoria nel periodo insurrezionale.
La realizzazione rivoluzionaria in Russia ci riconduceva sul terreno del marxismo, e il movimento rivoluzionario comunista salvatosi dalle rovine della II Internazionale si orientò in base a questo programma. Il lavoro così iniziato portò alla costituzione ufficiale di un nuovo organismo mondiale. E io credo che, nella situazione attuale – che non ha nulla di fortuito, ma che è determinata dal corso stesso della storia – corriamo il pericolo di vedere insinuarsi nelle nostre file elementi tanto della prima quanto della seconda categoria, di destra e di centro, che avevamo già allontanati.
Da quando la parola d’ordine „potere dei soviet“ è stata lanciata nel mondo dal proletariato russo e internazionale, dopo la guerra l’onda rivoluzionaria si è dapprima levata, e il proletariato di tutto il mondo si è messo in movimento. Abbiamo visto nei vecchi partiti socialisti di tutti i paesi prodursi una selezione naturale e nascere dei partiti comunisti che hanno subito ingaggiato una lotta rivoluzionaria contro la borghesia.
Purtroppo, il periodo successivo ha segnato una battuta d’arresto, perché i rivoluzionari tedeschi bavaresi e ungheresi sono stati schiacciati dalla borghesia. La guerra è ora lontana nel passato. Il problema della guerra e della difesa nazionale non si pone più in forma immediata, ed è molto semplice ora venirci a dire che in una prossima guerra non si ricadrà negli antichi errori, cioè negli errori della unione sacra e della difesa nazionale.
La rivoluzione è lontana nell’avvenire, sosterranno i centristi, non è un problema del momento; e dichiareranno di accettare i cardini della III Internazionale: il potere dei soviet, la dittatura del proletariato, il terrore rosso. Sarebbe un grave pericolo, per noi, se commettessimo l’errore di accettare questa gente nei nostri ranghi.
La III Internazionale non può affrettare il corso della storia, non può né creare né suscitare con la forza la rivoluzione. In nostro potere è soltanto di preparare il proletariato. Ma è necessario, compagni, che il nostro movimento conservi il vantaggio che gli offrono le esperienze della guerra e della rivoluzione russa. Ed è a questo, penso, che dobbiamo rivolgere la massima attenzione.
Gli elementi di destra accettano le nostre tesi, ma in modo incompleto, con mille reticenze. Noi comunisti dobbiamo esigere che questa accettazione sia totale e senza riserve, sia nel campo della teoria che nel campo dell’azione.
Abbiamo visto la prima grande applicazione del metodo e della teoria marxista in Russia, cioè in un paese in cui il grado di sviluppo delle classi non era elevato. Nell’Europa occidentale, dove il capitalismo è più sviluppato, questo metodo dev’essere applicato con ancora maggiore nettezza e rigore.
Si è fatta qui una distinzione tra riformisti e rivoluzionari. È un linguaggio superato. Non ci possono più essere riformisti, perché la crisi borghese impedisce ogni lavoro di riforma. I socialisti di destra lo sanno e si dichiarano per una crisi di regime, si proclamano rivoluzionari, ma sperano che il carattere della lotta sia diverso che in Russia. Io penso, compagni, che l’Internazionale Comunista debba essere intransigente e mantenere fermamente il suo carattere politico rivoluzionario.
Contro i socialdemocratici bisogna erigere barriere insormontabili.
Bisogna costringere questi partiti ad una chiara e netta dichiarazione di principii. Ci dovrebbe essere un programma comune a tutti i partiti comunisti del mondo, cosa che purtroppo oggi non è ancora possibile. L’Internazionale non ha mezzi pratici per assicurarsi che costoro seguano il programma comunista. Propongo tuttavia di aggiungere la seguente condizione:
Quando, alla tesi 16, si dice: “I Partiti che finora hanno conservato il vecchio programma socialdemocratico, hanno l’obbligo di modificarlo nel più breve tempo possibile, e di elaborare, in corrispondenza alle particolari condizioni del loro paese, un nuovo programma comunista nel senso dei deliberati dell’Internazionale comunista”, le parole “in corrispondenza alle particolari condizioni del loro paese” e “nel senso dei deliberati dell’Internazionale comunista” dovrebbero essere soppresse e sostituite con le parole “elaborare un nuovo programma nel quale i principii della III Internazionale siano esposti in modo non equivoco e perfettamente collimanti con le risoluzioni dei congressi mondiali. La minoranza che voterà contro il nuovo programma dovrà in forza dello stesso voto essere esclusa dal partito. I partiti che hanno già aderito alla III Internazionale senza aver adempiuto a questa condizione, dovranno convocare immediatamente un congresso straordinario per uniformarvisi”.
La questione delle minoranze di destra, sulla quale non ho sentito pronunciarsi i rappresentanti del Partito socialista francese, e nemmeno dire che cacceranno dalle loro file Renaudel e compagni, deve essere posta con estrema chiarezza. Tutti coloro che votano contro il nuovo programma, devono uscire dal partito. In merito al programma non esiste disciplina: o lo si accetta o non lo si accetta, e nel secondo caso si abbandona il partito. Il programma è una cosa comune a tutti, non una cosa stabilita dalla maggioranza dei militanti. È questo che deve essere imposto ai partiti che vogliono essere ammessi nella III Internazionale. È oggi la prima volta, infine, che si stabilisce una differenza tra il desiderio di aderire all’Internazionale e il fatto di esservi accettati.
Ritengo che, dopo questo Congresso, si debba lasciare al Comitato Esecutivo il tempo di fare eseguire tutti gli obblighi imposti dall’Internazionale comunista. Dopo questo periodo, per così dire, di organizzazione, la porta dovrebbe essere chiusa e non ci dovrebbe essere altra via di ammissione che quella dell’adesione individuale al Partito comunista del rispettivo paese.
Propongo che la mozione del compagno Lenin, che era stata ritirata, venga reintrodotta, e cioè che i partiti i quali chiedono di essere ammessi abbiano una certa proporzione di comunisti nei loro organi direttivi. Preferirei che fossero tutti comunisti.
Bisogna combattere l’opportunismo dovunque. Ma questo compito sarà reso estremamente difficile se, al momento in cui si prendono provvedimenti per epurare la III Internazionale, si aprono le porte per fare entrare quelli che ne sono rimasti fuori.
A nome della sinistra del Partito socialista italiano, dichiaro che ci impegniamo a combattere e scacciare gli opportunisti in Italia. Ma non vorremmo che, se escono dalle nostre file, rientrino nell’Internazionale per altra via. Vi diciamo: avendo qui lavorato insieme, dobbiamo tornare nei nostri paesi e formare un fronte mondiale unico contro i socialtraditori, contro i sabotatori della Rivoluzione Comunista.
NOTA
La tesi proposta così come letta in principio è rimasta immutata, e nel testo definito non è la 16 ma la 15.
Le altre proposte dell’oratore furono accolte, in questa forma, nella condizione 19: “Tutti i partiti che appartengono alla Internazionale Comunista o chiedono di aderirvi, sono tenuti a convocare (al più presto possibile) in un termine di 4 mesi, dopo il III Congresso dell’I.C. al più tardi, un congresso straordinario allo scopo di pronunciarsi sulle presenti condizioni. I Comitati Centrali devono curare che le decisioni del II Congresso dell’I.C. siano portate a conoscenza di tutte le organizzazioni locali”.
E infine fu aggiunta la ben nota condizione 21: “Gli aderenti al partito che respingono le condizioni e le tesi stabilite dall’I.C. devono essere espulsi dal partito. Vale lo stesso per i delegati al congresso straordinario”.
Inoltre la condizione 20 riconferma la proposta di Lenin che i partiti che intendono entrare nell’I.C. curino prima di tutto che i due terzi dei membri della Direzione appartengano alla corrente comunista, sia pure con alcune eccezioni.
Theses on Parliamentarism Presented by the Communist Abstentionist Fraction of the Italian Socialist Party
1. Parliamentarism is the form of political representation characteristic of the capitalist regime. In the field of principle the critique of the Marxist Communists in regards to parliamentarism and bourgeois democracy in general shows that the franchise granted to all citizens of all social classes in the elections of the representative organs of the State cannot prevent the whole governmental machinery of the State constituting the committee of defense of the interests of the ruling capitalist class, nor can it prevent the State from organizing itself as the historical instrument of the bourgeoisie in the struggle against the proletarian revolution.
2. The Communists categorically reject the possibility of the working class conquering power by a majority in Parliament instead of attaining it by an armed revolutionary struggle. The conquest of political power by the proletariat, which is the starting point of the work of Communist economic construction, implies the violent and immediate suppression of the democratic organs, which will be replaced by the organs of the proletarian power, the workers’ councils. With the exploiting class being thus deprived of all political rights, the dictatorship of the proletariat, that is to say, a system of class government and representation, will be realized. The suppression of parliamentarism is therefore a historic goal of the communist movement; still more, it is precisely representative democracy which is the first structure of bourgeois society which must be overthrown, before capitalist property, before even the bureaucratic and governmental State machinery.
3. The same goes for the municipal or communal institutions of the bourgeoisie, which are falsely regarded as liable to be opposed to the governmental organs. In fact their machinery is identical with the state mechanism of the bourgeoisie. They must also be destroyed by the revolutionary proletariat and replaced by local Soviets of the workers’ deputies.
4. While the executive, military and police machinery of the bourgeois State organizes direct action against the proletarian revolution, representative democracy constitutes a means of indirect defense which works by spreading among the masses the illusion that their emancipation can be attained through a peaceful process, and the illusion that the form of the proletarian State can also have a parliamentary basis with the right of representation for the bourgeois minority. The result of this democratic influence on the proletarian masses has been the corruption of the socialist movement of the Second International in the domain of theory as well as in that of action.
5. The task of Communists at the present moment in their work of ideological and material preparation for the revolution is above all to remove from the minds of the proletariat those illusions and prejudices, which have been spread with the complicity of the old social-democratic leaders in order to turn it away from its historical path. In the countries where a democratic regime has held sway for a long time and has penetrated deeply into the habits and mentality of the masses, no less than into the mentality of the traditional socialist parties, this work is of a very great importance and comes among the first problems of revolutionary preparation.
6. Possibilities of propaganda, agitation and criticism could be offered by participation in elections and in parliamentary activity during that period when, in the international proletarian movement, the conquest of power did not seem to be a possibility in the very near future, and when it was not yet a question of direct preparation for the realization of the dictatorship of the proletariat. On the other hand in a country where the bourgeois revolution is in course of progress and is creating new institutions, Communist intervention in the representative organs can offer the possibility of wielding an influence on the development of events in order to make the revolution end in victory for the proletariat.
7. The present historical period was opened by the end of the World War with its consequences for the social bourgeois organization, by the Russian Revolution which was the first realization of the conquest of power by the proletariat, and by the constitution of a new International in opposition to the socialdemocracy of the traitors. In this historical period, and in those countries where the democratic regime achieved its formation a long time ago, there is no possibility of using the parliamentary tribune for the communist revolutionary work, and the clarity of propaganda, no less than the efficiency of the preparation for the final struggle for the dictatorship, demand that Communists conduct an agitation for an election boycott by the workers.
8. In these historical conditions, where the main problem of the movement is the revolutionary conquest of power, the whole political activity of the class party must be devoted to this direct end. It is necessary to shatter the bourgeois lie according to which every clash between opposing political parties, every struggle for power, must necessarily take place within the framework of the democratic mechanism, that is through elections and parliamentary debates. We cannot succeed in destroying that lie without breaking with the traditional method of calling the workers to vote in elections side by side with members of the bourgeoisie, and without putting an end to the spectacle where the delegates of the proletariat act on the same parliamentary ground as the delegates of its exploiters.
9. The dangerous idea that all political action consists of electoral and parliamentary action has already been spread too widely by the ultraparliamentary practice of the traditional socialist parties. On the other hand, the distaste of the proletariat for the treacherous practice has lent favourable ground to the mistakes of syndicalism and anarchism which deny all value of party’s political action and role. For that reason the Communist parties will never obtain great success in propagandizing the revolutionary Marxist method if the severing of all contacts with the machinery of bourgeois democracy is not put at the basis of their work for the dictatorship of the proletariat and the workers’ councils.
10. In spite of all the public speeches and all the theoretical statements, the very great importance which is attached in practice to the electoral campaign and its results, and the fact that for a long period the party has to devote to that cause all its means and all its resources in men, in the press, and even in money, helps to strengthen the feeling that this is the true central activity to achieve the aims of communism; on the other hand, it leads to complete cessation of the work of revolutionary organization and preparation. It gives to the party organization a technical character quite in opposition to the requirements of revolutionary work, legal as well as illegal.
11. For the parties which have gone over, by a majority resolution, to the Third International, the allowance of the continuation of electoral action prevents the necessary sorting out and elimination of social-democratic elements, without which the Third International would fail in its historic role, and would no longer be a disciplined and homogeneous army of the worldwide revolution.
12. The very nature of the debates which have parliament and other democratic organs for their theatre excludes every possibility of passing from a criticism of the policy of the opposing parties, to a propaganda against the very principle of parliamentarism, and to an action which would overstep parliamentary rules – just as it would not be possible to get the right to speak if we refused to submit to all the formalities established by electoral procedure. Success in the parliamentary fencing will always depend only on the skill in handling the common weapon of the principles on which the institution itself is based, and in dealing with the tricks of parliament procedure – just as the success in the electoral struggle will always be judged only by the number of votes or seats obtained. Every effort of the Communist parties to give a completely different character to the practice of parliamentarism cannot but lead to failure the energies spent in that Sisyphean labour, whereas the cause of the Communist revolution calls these energies without delay on the terrain of the direct attack against the regime of capitalist exploitation.
Le Tesi: Il comunismo, la lotta per la dittatura del proletariato e l’utilizzo dei parlamenti borghesi
Teso Bucharin-Lenin approvate al II Congresso
I
1. Il parlamentarismo come sistema statale è divenuto la forma „democratica“ di dominio della borghesia, la quale, a un certo grado del suo sviluppo, ha bisogno della finzione di una rappresentanza popolare che, mentre esteriormente appare come l’organizzazione di una „volontà del popolo“ al di sopra delle classi, in realtà è uno strumento di oppressione e soggiogamento nelle mani del capitale imperante.
2. Il parlamentarismo è una determinata forma di ordinamento dello Stato. Perciò, esso non può in nessun caso essere una forma della società comunista, che non conosce né classi, né lotta di classe, né potere statale di sorta.
3. Il parlamentarismo non può neppure essere la forma dell’amministrazione proletaria dello Stato nel periodo di transizione dalla dittatura della borghesia alla dittatura del proletariato. Nel momento di lotta di classe inasprita, che trapassa in guerra civile, il proletariato deve inevitabilmente costruire la sua organizzazione statale come organizzazione di combattimento in cui non siano ammessi i rappresentanti delle vecchie classi dominanti. In questo stadio, ogni finzione di una „volontà generale del popolo“ è direttamente nociva al proletariato. Il proletariato non ha bisogno di alcuna divisione parlamentare del potere; essa gli è nefasta. La forma della dittatura proletaria è la Repubblica dei Consigli.
4. I parlamenti borghesi, che costituiscono i più importanti ingranaggi della macchina statale della borghesia, non possono essere conquistati così come il proletariato non può conquistare lo Stato borghese in generale. Il compito del proletariato consiste nel far saltare la macchina statale della borghesia, nel distruggerla e, insieme con essa, distruggere gli istituti parlamentari, poco importa se repubblicani o monarchico-costituzionali.
5. Lo stesso vale per le istituzioni municipali della borghesia, che è teoricamente erroneo contrapporre agli organi dello Stato. In realtà, essi sono appunto quegli ingranaggi del meccanismo statale della borghesia, che il proletariato rivoluzionario deve distruggere e sostituire con Consigli locali di operai.
6. Il comunismo nega dunque il parlamentarismo come forma del futuro ordine sociale. Lo nega come forma della dittatura di classe del proletariato. Nega la possibilità di una duratura conquista del parlamento; si pone il compito di distruggere il parlamentarismo. Perciò si può parlare soltanto di utilizzo degli istituti statali borghesi ai fini della loro distruzione. In questo e soltanto in questo senso è lecito porre la questione.
II
7. Ogni lotta di classe è una lotta politica, perché è in definitiva una lotta per il potere. Ogni sciopero che si estenda a tutto un paese diventa un pericolo per lo Stato borghese, e quindi assume carattere politico. Voler abbattere la borghesia e distruggerne lo Stato significa dover condurre una lotta politica. Creare un apparato proletario di classe – qualunque esso sia – per l’amministrazione e per la repressione della resistenza della borghesia, significa conquistare il potere politico.
8. La questione della lotta politica non si identifica dunque con la questione dell’atteggiamento verso il parlamentarismo. Essa è la questione generale della lotta di classe proletaria che, da piccole lotte parziali, si trasforma in lotta per l’abbattimento dell’ordine capitalista in generale.
9. Il metodo più importante di lotta del proletariato contro la borghesia, cioè contro il suo potere statale, è prima di tutto il metodo delle azioni di massa. Queste sono organizzate e dirette dalle organizzazioni rivoluzionarie di massa del proletariato (sindacati, partiti, soviet) sotto la direzione generale di un partito comunista compatto, disciplinato e centralizzato. La guerra civile è una vera e propria guerra. In essa il proletariato deve possedere un buon corpo politico di ufficiali, un buon stato maggiore politico, che diriga tutte le operazioni su tutti i campi di battaglia.
10. La lotta delle masse è tutto un sistema di azioni in sviluppo continuo, che assumono forme sempre più aspre e portano logicamente alla insurrezione contro lo Stato capitalistico. In questa lotta che si trasforma in guerra civile, il partito dirigente del proletariato deve assicurarsi di norma tutte le posizioni legali possibili, farne dei punti di appoggio sussidiari della sua attività rivoluzionaria e subordinarle al piano della campagna principale, la campagna della lotta delle masse.
11. Uno di questi punti d’appoggio sussidiari è la tribuna del parlamento borghese. Contro la partecipazione alla lotta parlamentare non si può in nessun caso addurre l’argomento che il parlamento è un istituto statale borghese. Il Partito comunista entra in questo istituto non per svolgervi un lavoro organico, ma per aiutare le masse, dall’interno del parlamento, a distruggere con la propria azione la macchina statale della borghesia e il parlamento stesso. (Esempi: l’attività di Liebknecht in Germania, dei bolscevichi nella Duma zarista, nella „Conferenza democratica“ e nel „Preparlamento“ di Kerenski, nella „Costituente“ e nelle dume cittadine, e, infine, l’azione dei comunisti bulgari).
12. Questo lavoro in seno al parlamento, che serve essenzialmente all’agitazione rivoluzionaria dalla tribuna parlamentare, allo smascheramento del nemico, e all’unificazione ideologica delle masse – le quali sono prigioniere, soprattutto nei paesi arretrati, di illusioni democratiche, e i cui occhi sono ancora rivolti alla tribuna parlamentare – deve essere completamente subordinato ai fini e ai compiti della lotta extraparlamentare delle masse.
La partecipazione alle campagne elettorali e la propaganda rivoluzionaria dall’alto della tribuna parlamentare, rivestono una particolare importanza per la conquista politica di quegli strati della classe operaia (come per esempio le masse lavoratrici delle campagne) che sono rimasti finora estranei alla vita politica.
13. I comunisti, se ottengono la maggioranza nelle istituzioni municipali, devono: a) condurre un’opposizione rivoluzionaria contro il potere centrale borghese; b) fare di tutto per aiutare la popolazione più povera (misure economiche, organizzazione o tentativi di organizzazione di milizie operaie armate ecc.); c) mostrare in ogni occasione i limiti che il potere statale centrale borghese oppone ad ogni riforma veramente radicale; d) svolgere su questa base una propaganda rivoluzionaria decisa, senza temere i conflitti col potere statale; e) in date circostanze, sostituire le amministrazioni comunali ecc. con soviet operai locali. L’intero lavoro dei comunisti nelle istituzioni municipali deve quindi far parte integrante della loro attività generale per l’abbattimento dello Stato capitalistico.
14. La campagna elettorale non deve mai essere una caccia al più gran numero possibile di seggi, ma una mobilitazione rivoluzionaria delle masse per le parole d’ordine della rivoluzione proletaria. La lotta elettorale deve essere condotta dall’intera massa degli iscritti al partito, non dal solo strato dirigente. Tutte le azioni di massa (scioperi, dimostrazioni, fermento tra i soldati e i marinai, ecc.), che si verifichino in quel particolare momento devono essere sfruttate lavorando in strettissimo contatto con esse. Tutte le organizzazioni proletarie di massa devono essere mobilitate per un lavoro attivo.
15. Quando tutte queste condizioni, come pure quelle contenute in istruzioni particolari, siano osservate, l’attività parlamentare è l’esatto opposto del sudicio politicantismo praticato dai partiti socialdemocratici di tutti i paesi, che vanno in parlamento per sostenere questa istituzione „democratica“ o, nel migliore dei casi, per „conquistarla“. Il Partito comunista può essere soltanto per l’utilizzo rivoluzionario del parlamentarismo nello spirito di Karl Liebknecht, di Hoeglund e dei bolscevichi.
III
16. L’“antiparlamentarismo“ di principio, nel senso di un rifiuto assoluto e categorico della partecipazione alle elezioni e dell’azione parlamentare rivoluzionaria, è dunque una dottrina ingenua, infantile, che non regge alla critica; una dottrina che trae a volte origine da un sano disgusto per i politicanti parlamentari, ma, nello stesso tempo, non vede le possibilità di un parlamentarismo rivoluzionario. Inoltre questa dottrina è spesso legata ad una concezione del tutto erronea della funzione del partito, che vede nel Partito comunista non l’avanguardia centralizzata dei lavoratori, ma un sistema decentrato di gruppi legati solo da vincoli deboli ed elastici.
17. D’altra parte, dal riconoscimento in linea di principio dell’attività parlamentare non segue in alcun modo che si debba partecipare in tutte le circostanze a date elezioni e sedute del parlamento. Ciò dipende da tutta una serie di condizioni specifiche. In certi casi può essere necessaria l’uscita dal parlamento. Così agirono i bolscevichi quando abbandonarono il Preparlamento, per farlo saltare, togliergli subito ogni forza, e contrapporgli brutalmente il Soviet di Pietrogrado, che era alla vigilia dell’insurrezione; così agirono quando sciolsero la Costituente e spostarono il centro di gravità degli avvenimenti politici verso il III Congresso dei Soviet. In altri casi, possono essere necessari il boicottaggio delle elezioni e l’immediata, violenta eliminazione dell’intero apparato statale e della cricca parlamentare borghese, o anche una partecipazione alle elezioni combinata col boicottaggio del parlamento.
18. Perciò, pur riconoscendo in regola generale la necessità di partecipare alle elezioni, ai parlamenti centrali e agli organi dell’autogoverno locale, e di lavorare in queste istituzioni, il Partito comunista deve decidere la questione in concreto, partendo dalle peculiarità specifiche del momento. Il boicottaggio delle elezioni o del parlamento, come pure l’uscita dal parlamento stesso, sono ammissibili in particolare quando esistono i presupposti immediati del passaggio alla lotta armata.
19. In tutto ciò, si deve sempre tener presente il carattere relativamente secondario di questa questione. Poiché il centro di gravità risiede nella lotta extraparlamentare per il potere politico, va da sé che la questione della dittatura proletaria e della lotta delle masse per questa dittatura non può essere messa sullo stesso piano con la questione particolare dello sfruttamento del parlamentarismo.
20. Perciò l’Internazionale Comunista afferma con la massima energia che ritiene un grave errore ogni scissione o tentativo di scissione in seno ai partiti comunisti su questa questione e per questo solo motivo. Il Congresso invita tutti coloro che stanno sul terreno della lotta delle masse per la dittatura proletaria sotto la guida di un partito centralizzato del proletariato rivoluzionario, di un partito che eserciti la sua influenza in tutte le organizzazioni di massa della classe lavoratrice, a realizzare la più completa unità dei gruppi comunisti, malgrado possibili divergenze di idee sul problema dell’utilizzo dei parlamenti borghesi.
Premessa alle Tesi sul parlamentarismo approvate al Congresso
Le tesi sul parlamentarismo, approvate dal II Congresso, erano preceduta da una premessa su «La nuova epoca e il nuovo parlamentarismo», che qui riproduciamo a perpetua vergogna degli attuali «marxisti-leninisti» di marca cremlinesca. Ogni commento è superfluo.
La posizione dei partiti socialisti di fronte al parlamentarismo consistette fin dall’inizio, cioé fin dal tempo della I Internazionale, nello sfruttare i parlamenti borghesi a scopi di agitazione. La partecipazione al parlamento era considerat dall’angolo visuale dello sviluppo della coscienza di classe del proletariato nella sua lotta contro le classi dominanti.
Questo atteggiamento si modificò non sotto l’influenza della teoria, ma sotto l’influenza della evoluzione politica. Grazie all’aumento delle forze produttive e all’allargamento del campo dello sfruttamento capitalistico, il capitalismo e con esso gli Stati parlamentari raggiunsero una stabilità maggiore. Le conseguenze di ciò furono: l’adattamento della tattica parlamentare dei partiti socialisti al lavoro legislativo «organico» dei parlamenti borghesi, la crescente importanza della lotta per le riforme nella cornice del capitalismo, il predominio del cosiddetto programma minimo della socialdemocrazia, la trasformazione del programma massimo in una piattaforma di discussioni intorno a una «meta finale» molto lontana.
Su questa base si svilupparono i fenomeni del carrierismo parlamentare, della corruzione, del tradimento aperto e nascosto degli interessi più elementari della classe operaia.
La posizione della III Internazionale di fronte al parlamentarismo non è determinata da una nuova dottrina, ma dal mutamento avvenuto nel ruolo dello stesso parlamentarismo. Nell’epoca passata, il parlamento, come strumento del capitalismo in ascesa, svolse in un certo senso un lavoro storicamente progressivo. Ma, nelle condizioni odierne, nell’epoca dell’imperialismo sfrenato, il parlamento è divenuto uno strumento della menzogna, dell’inganno, della violenza e di una snervante logorrea. Di fronte alle devastazioni alle rapine, alle violenze, alle piraterie e alle distruzioni compiute dall’imperialismo, le riforme prive di ogni pianificazione e consistenza perdono, per le masse lavoratrici, ogni importanza pratica.
Insieme con la società borghese, anche il parlamentarismo perde la sua stabilità. Il passaggio dal’epoca organiza all’epoca critica crea le basi per una nuova attività del proletariato sul terreno del parlamentarismo. Per esempio, il Partito operaio russo (o bolscevico) ha già elaborato il nocciolo del parlamentarismo rivoluzionario nell’epoca trascorsa quando la Russia, dopo il 1905, aveva perduto il suo equilibrio politico e sociale e si era aperto il periodo delle tempeste e dei sommoventi interni.
Quando certi socialisti che inclinano verso il comunismo si richiamano al fatto che il momento per la rivoluzione nei loro Paesi non è ancora venuto, e si rifiutano di rompere i ponti con gli opportunisti parlamentari, essi, consciamente o semi-consciamente, partono da una valutazione dell’epoca attuale come di un’epoca di stabilità relativa dell’imperialismo e credono che, su questa base, nella lotta per le riforme, una coalizione coi Turati e i Longuet possa dare risultati pratici.
Il comunismo deve invece partire da una chiara valutazione teorica del carattere dell’epoca presente (punto estremo di sviluppo del capitalismo; suo auto-rinnegamento e auto-distruzione imperialistica; sviluppo incessante della guerra civile ecc.). Nei fiversi paesi, le forme dei rapporti interni e dei raggruppamenti politici possono essere diverse, ma il nocciolo rimane dovunque uno solo: si tratta per noi della preparazione politica e tecnica diretta della insurrezione del proletariato; della distruzione del potere statale borghese e della istituzione di un nuovo potere statale proletario.
Oggi, il parlamento non può essere in nessun caso, per i comunisti, il teatro della lotta per le riforme, per il miglioramento delle condizioni della classe lavoratrice, come fu il caso in certi momenti del periodo passato. Il centro di gravità della vita politica si è spostato fuori dal parlamento, e in modo definitivo. D’altra parte, la borghesia, non solo a causa dei suoi rapporti con le masse lavoratrici, ma anche a causa dei complicati rapporti reciproci all’interno della classe borghese, è costretta a realizzare una parte delle sue misure, in un modo o nell’altro, attraverso il parlamento, dove le varie cricche si contendono il potere, manifestano i loro punti di forza, tradiscono i loro punti di debolezza, si compromettono ecc.
Il compito storico immediato della classe operaia consiste perciò nello strappare questi apparati dalle mani delle classi dominanti, nel distruggerli, nello annientarli, e nel sostituirli con nuovi organi di potere proletari. Nello stesso tempo, lo stato maggiore rivoluzionario della classe operaia ha uno straordinario interesse ad avere i suoi portavoce nelle istituzioni parlamentari della borghesia, per facilitare questo compito di annientamento e distruzione.
Ne segue in modo del tutto chiaro la differenza radicale tra la tattica dei comunisti, che entrano nel parlamento con obiettivi rivoluzionari, e quella dei parlamentari socialisti. Questi ultimi partono dalla premessa di una relativa stabilità, di una durata indefinita del regime attuale. Si pongono il compito di ottenere con tutti i mezzi delle riforme, e hanno interesse che ogni conquista delle masse sia valutata corrispondentemente come merito del parlamentarismo socialista (Turati, Longuet, ecc.).
Al posto del vecchio parlamentarismo capitolardo subentra il nuovo parlamentarismo inteso come uno degli strumenti della distruzione cdel parlamentarismo borghese. D’altra parte, le tradizioni disgustose della vecchia tattica parlamentare spingono taluni elementi rivoluzionari nel campo degli avversari di principio del parlamentarismo (gli IWW, i sindacalisti rivoluzionari, il Partito Operaio Comunista di Germania). Tenuto ocntro di questi fenomeni, il II Congresso della Internazionale Comunista presenta le seguenti tesi. (Seguono le tesi riportate qui sopra sul «Comunismo, la lotta per la dittatura del proletariato, e l’utilizzazione dei parlamenti borghesi»).